Unsichtbar & Ausgebeutet

Forstarbeiter in Österreichs Wäldern

In Sonntagsreden sprechen RegierungspolitikerInnen gerne über die österreichische Forstwirtschaft und Holz aus heimischen Wäldern – aber selten über die Menschen, die tagtäglich die schwere Forstarbeit leisten. Vor allem für Beschäftigte aus anderen Ländern sind die Arbeitsbedingungen hart: eine hohe Unfallsgefahr, niedrige Löhne und Unterkünfte, die oft nur ein alter Wohnwagen im Wald sind, ohne Bad und Toilette.
Bei den gefährlichen Forstarbeiten kamen allein im Bundesland Kärnten im Jahr 2020 neun Arbeiter ums Leben. In allen Fällen sprachen die Unternehmen von „tragischen Unfällen“, die auf Eigenverschulden zurückzuführen seien. Doch wie gefährlich sind die Arbeitsbedingungen für ausländische Waldarbeiter wirklich? Tun die Unternehmen genug, um Menschenleben zu schützen? Wer profitiert von ausbeuterischen Beschäftigungsverhältnissen – und welche Rolle spielen dabei die staatlichen Behörden?
Dazu ist am Dienstag, 17. Mai, Christoph Makinger zu Gast in Salzburg. Die Diskussionsveranstaltung ist öffentlich. Interessierte sind herzlich willkommen!
 
Was: Vortrag und Diskussion
Wann: Dienstag, 17. Mai 2022, 19 Uhr
Wo: Elisabethstraße 11, Rosa-Hofmann-Saal, 5020 Salzburg
 
Eine Veranstaltung von KPÖ und GLB Salzburg