Wofür wir stehen


Veränderung braucht Opposition

Die teure Wohnkosten klettern auf Rekordhöhen, die Preise für Öffis, Strom, Gas und Lebensmittel steigen, der Druck in der Arbeit wächst: Immer mehr Menschen spüren, dass etwas schief läuft. Leider sind die Alltagsprobleme der Menschen bei den Parteien immer nur kurz vor der Wahl Thema. Nach der Wahl lassen sie ihre Wahlversprechen unter den Tisch fallen und bei den wirklich wichtigen Themen geht nichts weiter.

Damit bei den wichtigen Themen nach der Wahl etwas weitergeht und die nächste Regierung sich nicht alles erlauben kann, braucht es eine kritische, soziale Opposition.

Mit KPÖ PLUS wählst du, dass Soziales und leistbares Wohnen auch nach der Wahl Thema bleiben.

Leistbares Wohnen 

Nirgends müssen die Menschen mehr von ihrem Einkommen für Wohnen zahlen als in der Stadt Salzburg. Die teuren Wohnkosten klettern von Jahr für Jahr auf traurige Rekordhöhen. Laut einer Studie von 2018 geben Mieterinnen und Mieter im Durchschnitt die Hälfte des Netto-Haushaltseinkommens für die Mieten und Betriebskosten aus. Immer mehr Salzburger und Salzburgerinnen fragen sich, wer sich solche Wohnkosten noch leisten kann. Viele schaffen diese Preissteigerung überhaupt nicht mehr: 1.500 Menschen müssen aktuell bei FreundInnen oder Familien unterkommen, weil das Geld für die Miete nicht mehr gereicht hat. Während 400 Obdachlose in der Stadt Salzburg kein Dach über dem Kopf haben, stehen laut einer Studie des SIR ganze 5.000 Wohnungen in der Stadt leer.

Uns geht es um eine Stadt, die gutes und leistbares Wohnen in den Mittelpunkt stellt. Wir wollen ein Salzburg, wo sich Familien im Winter nicht ums Einheitzen oder Lichteinschalten sorgen müssen, weil neben der Miete nichts mehr vom Einkommen übrig bleibt. Es braucht eine Politik die auf der Seite der BewohnerInnen steht, statt die Interessen von SpekulantInnen zu bedienen und Geld für teure Prestigeprojekte zu verschwenden. 

KPÖ PLUS setzt sich ein für: 

  • Mehr öffentlichen Wohnbau – 10.000 leistbares und schöne Wohnungen in den nächsten 10 Jahren 
  • Mietszins-Obergrenzen 
  • Eine Meldepflicht und Abgabe für leerstehende Wohnungen
  • Abschaffung der Makler-Provision für MieterInnen nach dem Besteller-Prinzip 


Günstige Öffis 

Stinkende Abgase, verdreckte Luft und donnernder Lärm: Jeden Tag rollen zahllose schwarze Reifen durch die staurechste Stadt Österreichs. Neben dem innerstädtischen Verkehr pendeln rund 60.000 Menschen aus dem Umland und Bayern nach Salzburg. Wer eine Stunde Fahrzeit einplant steckt im Schnitt eine zusätzliche Stunde im Stau. 

Wir SalzburgerInnen nehmen uns die Straße zurück. Dafür müssen der Verkehr öffentlich und die Tickets leistbar sein. Langfristig streben wir einen gratis öffentlichen Verkehr an, wie in Luxemburg oder Estland – in ganz Österreich. Als ersten Schritt braucht es Tagestickets um 1€, das Monatsticket um 10€ und die Jahreskarte um 100€ für alle mit Hauptwohnsitz in Salzburg. 

KPÖ PLUS setzt sich ein für: 

  • Ein 1-10-100-Ticket für die Stadt Salzburg – 1€ am Tag, 10€ im Monat & 100€ für das ganze Jahr 
  • Als Ziel: gratis Öffis wie in Tallinn oder Luxemburg
  • Öffentliche Verkehrsmittel ausbauen 


Luxus-Politikergehälter senken 

Salzburg hat nicht nur die teuersten Mieten sondern auch die teuersten Politiker-Gehälter. Nirgends sind die Politikerbezüge so hoch wie in Salzburg. Die Gehaltsschere der PolitikerInnen und der Masse der Beschäftigten klafft weit auseinander. Für die alltäglichen Sorgen vieler SalzburgerInnen haben sie kein Verständnis.

Wir finden, die Politiker-Gagen sollten auf ein vernünftiges Niveau gesenkt werden – und wir gehen mit gutem Beispiel voran: Kein KPÖ PLUS -Politiker nimmt mehr als einen durchschnittlichen FacharbeiterInnen-Lohn. Kay-Michael Dankl, der teilzeit auch als Museumsangestelter arbeitet, nimmt von den 2.578 Euro seines Gemeinderatsgehalt nur 1.000€ für sich, der Rest kommt SalzburgerInnen in Not zu Gute: für Strom- und Heizkosten, teure Kautionen oder Gesundheitsausgaben.

Dieser Sozialfonds ist Teil unserer Wohn- und Sozialberatung. Menschen in Notlagen können sich jederzeit unter 0662 8072 2852 an uns wenden, um ein Gespräch mit Kay-Michael Dankl zu vereinbaren. Kein Anliegen ist zu klein!