Durststrecken entschärfen: KPÖ PLUS will mehr Trinkwasserbrunnen

Außerhalb der Altstadt ist der Weg zum nächsten Brunnen oft weit

20. Juli 2022

„Die Städte werden immer heißer. Das spürt man an Hitzetagen, wenn man in der Stadt unterwegs ist. Der Asphalt glüht und die Hitze staut sich. Etwas Abkühlung bieten Trinkwasserbrunnen, die gerade für ältere Menschen wichtig sind“, sagt Gemeinderat Kay-Michael Dankl (KPÖ PLUS). Ausreichend zu Trinken ist an Hitzetagen gerade für ältere Menschen wichtig. „Leider gibt es in der Stadt noch viele Durststrecken, wo weit und breit kein Trinkwasserbrunnen steht. Mehr als die Hälfte aller Trinkwasserbrunnen beschränkt sich in der Altstadt. Bei den äußeren Stadtteilen, wo die meisten Menschen wohnen, sieht es mager aus.“

„Ein Beispiel ist das große Gebiet zwischen Schallmoos, Gnigl und Parsch. Wer sich in bei der Sterneckkreuzung oder in der Fürbergstraße, müsste 1.213 Meter bis zum nächsten Brunnen gehen. Bis zum Spielplatz in der Rupertgasse im Westen oder dem Preuschenpark im Süden ist kein einziger Trinkwasserbrunnen“, sagt Dankl: „Dabei ist gerade Schallmoos dicht bebaut und ein Hitze-Pol, wo es besonders heiß wird.“

Ein Blick auf den digitalen Stadtplan der Stadt Salzburg, der alle Standorte von Trinkwasserbrunnen ausweist, macht diese Durststrecke sichtbar. Als Lösung schlägt Gemeinderat Dankl per Antrag an die Stadtregierung vor, diese Lücken zu schließen und beispielsweise gegenüber vom ZIB einen Trinkwasserbrunnen zu errichten. Dort wird aktuell die Häuserreihe in der Fürbergstraße 17 und 19 saniert. Direkt dahinter, kurz vor der Eichbrücke, wird ein neues Gebäude gebaut. „Die Grünfläche vor der Häuserreihe wäre ideal für einen Trinkwasserbrunnen. Hier gehen viele Fußgänger vorbei, am Weg in die Stadt oder zum Einkaufen“, sagt Dankl.