Kostenexplosion bei Garagenbau: KPÖ PLUS für Baustopp und Kostenbremse

Auf die prognostizierte Kostenexplosion bei der Erweiterung der Mönchsberggarage von 30 auf über 40 Millionen Euro reagiert Gemeinderat Kay-Michael Dankl (KPÖ PLUS) mit dem Vorschlag für einen Baustopp und eine Kostenbremse. „Weil die Baubranche dank der türkisgrünen Milliarden boomt, schießen die Baukosten durch die Decke. Trotzdem will die ÖVP den Ausbau sofort bauen, anstatt zu warten, bis die Baupreise sich wieder halbwegs normalisieren. Es wirkt, als fürchtet sich die ÖVP vor der nächsten Wahl und will jetzt Tatsachen schaffen. Ganz nach dem Motto: Hinter uns die Sintflut.“

„ÖVP-Baulöwenfütterung“
„Man kann über die Garagenerweiterung unterschiedlicher Meinung sein, aber Steuergeld beim Fenster hinauszuwerfen ist unverantwortlich. Wenn die Baupreise gerade so teuer sind und die Garage nur selten ausgelastet ist, warum nicht zwei bis drei Jahre warten, anstatt die Baulöwen mit Steuergeld zu füttern?“, sagt Dankl.

Dankl warnt vor „böses Erwachen“
„Preuner war bisher eher als Knauser bekannt, der beim Geldausgeben auf die Bremse steigt. Aber bei Garagen- und Festspielerweiterung ist er mit öffentlichen Geldern sehr spendierfreudig“, sagt Dankl. Allein für die Erweiterung der Festspielhausanlagen lässt der Bürgermeister in den nächsten zehn Jahren jährlich rund 10 Millionen Euro aus der Stadtkasse fließen. Das kostet jeden Haushalt in der Stadt Salzburg im Durchschnitt über 1.00 Euro. Die Garage droht nun ein Millionen-Grab zu werden. „Als KPÖ PLUS schlagen wir eine Kostenbremse vor statt ein böses Erwachen auf Kosten der Bürger“, sagt Dankl.