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KPÖ PLUS-Gemeinderat spendete heuer 5.544 Euro von Politikergehalt

Die größten Brocken bei der Unterstützung von SalzburgerInnen in Notlagen die Mieten, Stromkosten und Lebensmittel

Auch im zurückliegenden Jahr hat der Salzburger Gemeinderat Kay-Michael Dankl (KPÖ PLUS) monatlich einen Teil seines Gemeinderatsbezugs an SalzburgerInnen in Notlagen abgegeben. In Summe waren es 5.544,43 Euro. Die größten Brocken waren die steigenden Wohn- und Stromkosten. „Mir ist es wichtig, ein offenes Ohr für die alltäglichen Sorgen und Probleme der SalzburgerInnen zu haben. Durch meine Sprechstunde bekomme ich mit, wo der Schuh drückt. Viele SalzburgerInnen spüren den Druck der steigenden Mieten, Strom- und Heizkosten, sowie der Ausgaben für Lebensmittel”, sagt Dankl: „Viele Menschen fühlen sich von der Politik alleingelassen. Die Stadtpolitik muss wieder stärker die Interessen der Mehrheit der Bevölkerung in den Mittelpunkt rücken. Die Politik muss die explodierenden Wohnkosten endlich in den Griff bekommen.“

Als Gemeinderat bekommt er monatlich rund 2.550 brutto (ca. 1.800 netto). Davon gibt er 400 bis 500 Euro ab. Im Brotberuf arbeitet Dankl in Teilzeit als Kulturvermittler in einem Museum.

Größte Brocken: Wohnkosten, Strom und Lebensmittel
„Viele SalzburgerInnen sind bei den steigenden Wohnkosten am Anschlag. Wenn eine Dreizimmer-Wohnung über 900 Euro kostet, ist das zuzüglich Strom- und Heizkosten für viele nicht mehr bezahlbar“, sagt Dankl: „Einer alleinerziehende Salzburgerin, die mit 1.300 netto auskommen muss, bleibt nach den Fixkosten kaum etwas zum Leben.“ Wenn die Miete steigt, ein Haushaltsgerät kaputt geht oder eine Nachzahlung anfällt, ist das oft der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt.

Von den 5.544,43 Euro, die Dankl im aktuellen Jahr an SalzburgerInnen in Notlagen abgegeben hat, entfielen 24% auf Wohnungssuche und Kautionen, 23% auf Mietrückstände, 22% auf Lebensmittel, 21% auf Stromkosten und 10% auf Schul-, Gesundheits- und Bestattungskosten.  

Seit der Wahl 22.950 Euro gespendet
Seit seiner Wahl zum Gemeinderat im Frühjahr 2019 bietet Dankl eine wöchentliche Wohn- und Sozialberatung an. Wer sich in einer Notlage befindet, kann telefonisch einen Termin vereinbaren. In vielen Fällen hilft Beratung und Information, um sich im Dschungel von Bürokratie und Hilfsangeboten zurechtzufinden. 

Bisher hat Dankl 352 SalzburgerInnen beraten und mit 22.950 Euro aus seinem Politikergehalt unterstützt, davon 117 im Jahr 2021. Zwei Drittel davon sind Frauen, darunter viele Alleinerziehende, Mindestpensionistinnen und Berufstätige mit niedriger Entlohnung.

Grazer KPÖ spendet seit 1998 über 2 Mio. Euro
In Graz geben KPÖ-Politiker bereits seit über 20 Jahren einen Teil ihrer Politikerbezüge ab. Für sich selbst behalten die Grazer KPÖ-Politiker nur 1.950 Euro netto im Monat. Der Rest wandert in einen Fonds, mit dem Menschen in Notlagen geholfen wird. Seit 1998 haben die KPÖ-Mandatare auf diese Weise mehr als zwei Millionen Euro an über 16.000 Familien und Einzelpersonen gespendet.