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Sogar Monarchie fortschrittlicher als Unterkofler

Sogar Monarchie fortschrittlicher als Unterkofler

Verwundert zeigt sich Gemeinderat Kay-Michael Dankl (KPÖ PLUS) über die Aussage von ÖVP-Vizebürgermeisterin Barbara Unterkofler in der heutigen Ausgabe der Salzburger Nachrichten, dass die Stadtpolitik angesichts der explodierenden Wohnkosten „machtlos“ sei. Anstatt den Markt zu regulieren, sei es nur wichtig, dass „die eine Wohnung kriegen, die sich am freien Markt keine leisten können“. Dabei zeigen auch die von Unterkofler selbst beauftragten Studien, dass die teuren Wohnkosten für die breite Bevölkerung immer schwerer zu stemmen sind. Viele sind finanziell am Anschlag oder ziehen aus der Stadt weg. „Die Aufgabe der Politik ist es, sich um die Bürger zu kümmern, anstatt nur den Investoren den Weg zu ebnen. Wenn Unterkofler nichts für leistbares Wohnen tun will, soll sie es sagen“, sagt Dankl: „Dann sind halt 13.351 Euro Monatsgehalt aus Steuergeldern eine relativ gute Bezahlung für wenig positive Veränderung.“

Sogar Monarchie fortschrittlicher als Unterkofler
„Politik kann viel für leistbares Wohnen machen. Das zeigt die Geschichte: Vor genau 100 Jahren hat die Stadt Salzburg den kommunalen Wohnbau gestartet. Sogar die Habsburger haben im Ersten Weltkrieg die Mieten gedeckelt. Offenbar war sogar die Monarchie beim leistbaren Wohnen fortschrittlicher als Frau Unterkofler“, sagt Dankl: „Salzburg ist eine reiche Stadt und Preuner hat einen guten Draht zum Landeshauptmann. Mit guten Willen kann man sofort den öffentlichen Wohnbau stärken und Spekulation, Leerstand sowie die Zweckentfremdung durch AirBnB und Zweitwohnsitze angehen.“

Unterkofler disqualifiziert sich als Bürgermeisterkandidatin
„So zu tun als wäre die Wohnungskrise nur ein Problem einer kleinen, armen Randgruppe, ist zynisch gegenüber der Mehrheit der Stadtbevölkerung. Es ist auch respektlos gegenüber vielen arbeitenden Menschen, die nicht mit dem goldenen Löffel aufgewachsen sind und die bei den teuren Wohnkosten am Anschlag sind“, sagt Dankl. So viel Zynismus gegenüber der Mehrheit der Salzburger Bevölkerung disqualifiziere Unterkofler als Bürgermeister-Kandidatin.