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Helfen statt kassieren: KPÖ PLUS-Gemeinderat spendete heuer 11.177 Euro von Politikergehalt

Insgesamt 11.177,55 Euro hat Gemeinderat Kay-Michael Dankl (KPÖ PLUS) heuer von seinem Gemeinderatsgehalt an Menschen in Notlagen abgegeben. Die größten Brocken waren auch im Corona-Jahr 2020 die Mieten und Stromkosten.

„Viele Salzburger leben am Anschlag. Die teuren Mieten, Strom, Heizen und der tägliche Einkauf gehen bei vielen knapp aus. Wenn aber ein Haushaltsgerät kaputt wird oder eine Rückzahlung ins Haus flattert, sind auch kleine Beträge wie 50 oder 80 Euro sehr viel Geld“, sagt Dankl. Im Rahmen seiner Sprechstunden bietet er Menschen in Notlagen Beratung und direkte Hilfe.

Neben Unterstützung bei Mieten und Strom machten 2020 die schnelle Hilfe beim Kauf von Lebensmitteln, bei Gesundheitsausgaben und Kosten bei Wohnungssuche und Kaution viel aus:

Miete:                       3.210,77 Euro
Strom:                      2.670,64 Euro
Lebensmittel:           1.800,00 Euro
Gesundheit:             1.320,05 Euro
Wohnungssuche:     1.258,19 Euro
Kaution:                      550,00 Euro
Öffis:                            327,90 Euro
Schule:                           40,00 Euro

Gesamt:                  11.177,55 Euro

Insgesamt hat Dankl in den 1,5 Jahren seit dem Einzug in den Gemeinderat im Mai 2019 17.330,20 Euro von seinem Gemeinderatsbezug gespendet. In seiner Wohn- und Sozialberatung hat er bisher 235 SalzburgerInnen beraten und unterstützt (davon 71 im Jahr 2019 und 164 im Jahr 2020). In der Lockdown-Zeit mussten die Sprechstunden teilweise telefonisch stattfinden.

„Abgehobene Gehälter führen zu abgehobener Politik“

Salzburg ist nicht nur die teuerste Stadt zum Wohnen, sondern auch die Hauptstadt der Luxus-Politikergehälter. Die Besoldung von Gemeinderäten ist mit 2.575 Euro etwa um 1.100 Euro höher als im deutlich größeren Linz. Für einen Ausschussvorsitz erhalten Gemeinderäte 3.499 Euro. Diese Zusatzzahlung gibt es sonst nirgends. Ein Salzburger Vizebürgermeister nimmt sich monatlich über 13.300 Euro aus der Stadtkasse, während er in Innsbruck mit 7.400 Euro mit der Hälfte auskommt. Ein Salzburger Stadtrat kassiert monatlich 12.000 Euro, während es in Linz nur 5.800 Euro sind.

„Immer mehr Salzburger haben am Ende des Monats kein Geld mehr über, um etwa nötige Einkäufe zu tätigen. Die Salzburger Politiker haben mit ihren abgehobenen Gehältern den Bezug zur Realität vieler Salzburger verloren”, sagt Dankl: „Wir wollen die Stadtpolitiker-Bezüge auf ein vernünftiges Maß anderer Landeshauptstädte senken.“

Grazer KPÖ spendete über 2 Mio. Euro

In Graz gibt es den Sozialfonds bereits seit 20 Jahren. Für sich selbst behalten die Grazer KPÖ-Stadträte Elke Kahr und Robert Krotzer nur 1.950 Euro. Der Rest wandert in einen Fonds, mit dem Menschen in Notlagen geholfen wird. Seit 1998 haben die KPÖ-Mandatare auf diese Weise mehr als zwei Millionen Euro an über 16.000 Familien und Einzelpersonen gespendet, Strom- und Heizkostenzuschuss, für Kautionen und Gesundheitsausgaben.

Kontakt: Wer in einer Notlage ist, kann unter 0662 8072 2852 oder salzburg@kpoe-plus.at einen persönlichen Termin mit Gemeinderat Kay-Michael Dankl vereinbaren.