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Beengte Wohnungen: einen Schreibtisch für jedes Schulkind

beengtes Wohnen: einen Schreibtisch für jedes Schulkind

Beengtes Wohnen: einen SChreibtisch für jedes Schulkind

„Für jedes Schulkind einen Schreibtisch“ 

Ausreichend Wohnraum ist mangelware – Jeder sechste in Österreich hat zu wenig Platz zum Wohnen, die Dunkelziffer in Salzburg dürfte bei tausenden Betroffenen liegen. 

Ein Kinder-Schreibtisch im Schloss Mirabell: Mit dieser Aktion zum Schulstart machte die KPÖ PLUS auf die Lage von Schulkindern in beengten Wohnungen aufmerksam. „Die steigenden Wohnkosten machen es Familien schwer, bezahlbare und ausreichend große Wohnungen zu finden. Das trifft auch die Kinder. Wer im lauten Wohnzimmer, in der Küche oder sogar im Stiegenhaus lernen muss, tut sich in der Schule schwerer“, sagt Sabine Helmberger, AHS-Lehrerin und Bildungssprecherin von KPÖ PLUS. Das gilt umso mehr in Zeiten von Corona und Home-Schooling.

Jeder Sechste in zu kleiner Wohnung
Daten des EU-Statistikamtes zeigen, dass in Österreich 2017 jeder sechste (15 Prozent) in einer Wohnung gelebt hat, die zu klein war. In Deutschland war es nur jeder Vierzehnte. Eine Wohnung gilt etwa dann als überbelegt, wenn sich drei Kinder ein Zimmer teilen oder wenn Eltern im Wohnzimmer schlafen. 

Erhebung für Salzburg Stadt gefordert
„In der Stadt Salzburg steigen die Wohnkosten besonders schnell. Vermutlich liegt der Anteil überbelegter Wohnungen eher bei einem Drittel als einem Siebtel“, sagt KPÖ PLUS-Gemeinderat Kay-Michael Dankl: „Die Stadt sollte erheben, wie viele Familien und Schulkinder in zu kleinen Wohnungen leben müssen. Die zukünftige Wohnungspolitik der Stadt muss das berücksichtigen.“