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KPÖ PLUS: Seit 1 Jahr im Gemeinderat

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Seit dem Einzug in den Gemeinderat setzt Dankl auf das Thema Wohnen - und unterstützt Bürger in Notlagen mit bisher 10.654 Euro aus seinem Politikergehalt

Vor genau einem Jahr wurde Kay-Michael Dankl als Salzburger Gemeinderat angelobt. Im Frühjahr 2019 gelang der KPÖ PLUS zum ersten Mal seit 52 Jahren der Einzug in das Stadtparlament. Dieser Erfolg war nur durch den Einsatz vieler Ehrenamtlicher und durch das Vertrauen vieler Salzburgerinnen und Salzburger möglich. Es hat gezeigt: Veränderung ist machbar, wenn sich viele Menschen dafür einsetzen.

Stimme für leistbares Wohnen

Seitdem arbeitet Kay-Michael Dankl als kritische Stimme für Soziales und leistbares Wohnen im Gemeinderat. Salzburg ist die teuerste Stadt zum Wohnen und hat vergleichsweise hohe Politikergehälter. KPÖ PLUS ist angetreten, um das zu ändern.

Schlusslicht beim Wohnen

In der Stadt Salzburg zahlen Mieter laut dem Portal Immobilienscout24 durchschnittlich rund 50% ihres Haushaltseinkommens für Miete und Betriebskosten. „In keiner Landeshauptstadt müssen die Bewohner so viel fürs Wohnen zahlen wie hier“, so Dankl: „Immer mehr Salzburger haben am Ende des Monats kein Geld mehr über für Einkäufe oder offene Rechnungen. Vor der letzten Wahl haben alle Parteien versprochen, etwas gegen die Wohnungsnot zu tun. Seitdem bewegt sich aber wenig.”

Abgehobene Gehälter führen zu abgehobener Politik

Einen Grund, warum die Stadtregierung nichts gegen die andauernde Wohnungsnot tut, liegt in den hohen Politikergehältern. „Abgehobene Gehälter führen zu abgehobener Politik. Viele Politiker haben den Bezug zur Realität vieler Salzburger verloren“, sagt Dankl. Die Besoldung von Gemeinderäten in der Stadt Salzburg ist mit 2.575 Euro etwa um 1.100 Euro höher als im deutlich größeren Linz. Ein Salzburger Stadtrat kassiert monatlich 12.000 Euro, während es in Linz nur 5.800 Euro sind.

Dankl spendete 10.654 Euro von Polit-Gehalt
Wie vor der Wahl versprochen, gibt Dankl jeden Monat einen Teil seines Gemeinderatsgehalts an Salzburger in Notlagen ab. Seit der Angelobung im Mai 2019 hat er rund 150 Salzburger zu Wohnen und Soziales beraten und mit 10.654 Euro unterstützt. Die größten Brocken waren Mietrückstände, Stromkosten und Kautionen.

„Veränderung braucht Opposition“

Die explodierenden Wohnkosten waren schon vor der Corona-Krise das Schlüsselproblem in Salzburg. In Zeiten der Kurzarbeit und steigender Arbeitslosigkeit wird die Belastung durch teure Mieten noch schwerer zu stemmen. „Wir bleiben beim Thema leistbares Wohnen dran. Da die Stadtregierungsparteien ihre Wahlversprechen schon wieder vergessen, werden wir einfordern, dass beim leistbaren Wohnen endlich etwas weitergeht“, sagt Dankl.