Hitzewelle: KPÖ PLUS fordert „Freibäder für alle“

KPÖ PLUS: 13,90 Euro für eine Familie ist zu teuer

Am Mittwoch erreicht die Hitze in der Stadt Salzburg mit bis zu 37 Grad einen Höhepunkt. Eine erfrischende Abkühlung versprechen die städtischen Freibäder. Nun stellt Gemeinderat Kay-Michael Dankl (KPÖ PLUS) die Eintrittspreise in Frage. „Ein Badeausflug kostet eine Familie mit drei Kindern allein für den Eintritt 13,90 Euro. Von einem Eis oder einen Imbiss ist da noch keine Rede“, sagt Dankl.

Freier Eintritt für Jugendliche, Familien und Niedrigverdiener

Gerade Salzburger mit kleinen Einkommen können solche Kosten nicht stemmen. Derzeit gilt jeder Sechste als armutsgefährdet! 5.171 Stadt-Salzburger sind laut Sozialbericht des Landes auf die Mindestsicherung angewiesen. Österreichweit kann sich jeder Sechste keinen Urlaub leisten. Wer die Sommermonate schwitzend in der Stadt verbringen muss, wird durch die hohen Eintrittspreise doppelt bestraft. „Wer nur 830 Euro im Monat hat und nach Miete und Betriebskosten jeden Euro zwei Mal umdrehen muss, kann sich selbst bei dieser erdrückenden Hitze keine Abkühlung leisten“, sagt Dankl.

Anfrage an Bürgermeister zu leistbaren Freibad-Eintritt

„Bei der Rekord-Hitze darf die Abkühlung im Freibad nicht am Geld scheitern. Es braucht einen freien Eintritt für Kinder und Jugendliche sowie für Salzburger mit kleinen Einkommen“, sagt Dankl. Nun sei die Stadt am Zug, die Preise bei den Freibädern sozial zu gestalten. Am Mittwoch stellt Dankl eine Anfrage an Bürgermeister Preuner über die Finanzierbarkeit eines freien Bäder-Eintritts. Ein Vorbild könnte dabei die Stadt Linz sein, die im Rahmen des „Aktiv-Passes“ einen leistbaren Bäder-Eintritt mit einem günstigen Öffi-Ticket und leistbaren Kultur-Angeboten verbindet.

Rückfragehinweis:

Kay-Michael Dankl
Gemeinderat
KPÖ PLUS Salzburg
0650 30 78 660
salzburg@kpoe-sbg.at