KPÖ PLUS: Buspreise runter statt jährliche Teuerung!

Gemeinderat Kay-Michael Dankl kündigt Antrag für leistbare Bus-Preise an

Der öffentliche Verkehr in der Stadt Salzburg wird wieder teurer: Ab 1. Juli kostet ein Ticket, das im Bus gekauft wird, ganze 2,90 Euro. Bisher waren es 2,70 Euro. Das ist eine Teuerung um 7,4 Prozent. Ausgenommen von den Preissteigerungen sind lediglich Vorverkaufskarten und Dauerkarten. „Diese Preiserhöhung ist absolut das falsche Signal. Das Leben in Salzburg ist ohnehin schon sehr teuer“, sagt KPÖ PLUS-Gemeinderat Kay-Michael Dankl. Verkehrspolitik sei auch eine soziale Frage. Viele Salzburger hätten kein Verständnis für die ständig steigenden Kosten.

Dankl will das Thema Buspreise bei der nächsten Sitzung des Salzburger Gemeinderats am 3. Juli, zwei Tage nach Inkrafttreten der höheren Preise, auf die Tagesordnung bringen. „Leistbare Öffis sind gerade für alle Salzburger wichtig. Die jährliche Teuerung trifft jene am härtesten, die nicht so viel haben“, betont Dankl: „Außerdem sind einladende Öffis ein wertvoller Beitrag zum Klimaschutz.“

Während die Öffi-Preise in Salzburg steigen, beschreiten immer mehr Städte einen anderen Weg: Die nordrhein-westfälische Stadt Monheim hat am Montag bekannt gegeben, ab April 2020 die allgemeine Freifahrt beim öffentlichen Verkehr einzuführen. „Nach Tallinn und Luxemburg setzen immer mehr Städte auf gratis Öffis. Das ist ein Vorbild auch für Salzburg“, sagt Dankl, der eine Überprüfung fordert, wie das Modell in Salzburg funktionieren könnte.

 

Rückfragehinweis:

Kay-Michael Dankl
KPÖ PLUS Salzburg
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